Erfindungsbeschreibung

Technische Lösung beschreiben

Einleitung

Kern identifizieren

Stand der Technik

Technische Lösung

Struktur und Form

Fehler vermeiden

Ergebnis

Schritt

4

von

7

Beschreibung

Erstelle eine klare Lösungsskizze – was genau machst du? Wie funktioniert es?

Nicht: Warum funktioniert es. Sondern: Was muss eine Fachperson tun, um die Erfindung auszuführen?

Wichtige Regel für Erfindungsbeschreibungen

  • „Beschreibe nicht, warum etwas funktioniert, sondern was man tun muss, damit es funktioniert.“
  • Beschreibe die Schritte – nicht die Theorie dahinter
  • Zielgruppe: eine durchschnittlich qualifizierte Fachperson („average person skilled in the art")
  • Keine Seiten voller Gleichungen – nur das Nötige

Beispiel

Selbstklebendes Einwegpflaster, das die Körpertemperatur kontinuierlich misst und bei Fieber automatisch eine Benachrichtigung auf das Smartphone sendet.

Vorher („Warum" – zu wissenschaftlich):

Es funktioniert, weil ein integrierter Thermistor seinen elektrischen Widerstand temperaturabhängig verändert, ein Mikrocontroller die Widerstandswerte in Temperaturwerte umrechnet und ein Bluetooth-Low-Energy-Modul die Daten drahtlos überträgt, sobald ein definierter Schwellenwert überschritten wird.

Nachher („Was tun" – hier genau richtig):

Damit es zuverlässig funktioniert, braucht es einen hautverträglichen Klebeträger mit engem Hautkontakt, einen kalibrierten Temperatursensor an der Hautseite des Pflasters, eine definierte Schwellenwerteinstellung (z. B. 38,5 °C), ein energiesparendes Funkmodul zur Datenübertragung sowie eine gekoppelte App, die die Benachrichtigung empfängt und den Temperaturverlauf aufzeichnet.

Unterschied:

Das erste erklärt den physikalischen und elektronischen Mechanismus. Das zweite beschreibt, was konstruktiv und funktional umgesetzt werden muss – ohne Theorie.

Komponenten und Ablauf

  • Aus welchen Komponenten besteht deine Lösung?
  • Wie interagieren sie? (Ablauf, Datenfluss)
  • Welche Eingaben braucht man? Welche Ausgaben erhält man?

Notiere deine Lösungsskizze (Eingabe, Schritte, Ausgabe).

Fazit und Schlusssatz

Wenn du deine technische Lösung beschreibst, fokussiere dich auf das „Was“. Das „Warum“, warum deine Erfindung genau so funktioniert, ist für diesen Schritt weniger relevant. Entscheidend ist vielmehr, dass du auf den Punkt bringst, was eine Fachperson tun muss, um dein Ergebnis zu reproduzieren.

Bereit für den nächsten Schritt?

Klicke hier, um mit Schritt 5 “Struktur und Form” zu starten.

English

Bayerische Patentalliant Erfindungscheck

Der BAYPAT Erfindungscheck ist ein praxisnaher Schritt-für-Schritt-Leitfaden der Bayerischen Patentallianz – für Forschende und alle, die Erfindungen im Hochschulkontext begleiten.

In drei interaktiven Modulen erfährst du, wie du eine Erfindung einordnen, sie verständlich beschreiben und was nach der Meldung im Patentierungsprozess wichtig ist – mit dem Leitmotiv: erst Schutz klären, dann publizieren.

Kontakt

Bayerische Patentallianz GmbH

Prinzregentenstr. 52

80538 München

Germany

© 2026 Bayerische Patentallianz GmbH

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7

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Nicht: Warum funktioniert es. Sondern: Was muss eine Fachperson tun, um die Erfindung auszuführen?

Wichtige Regel für Erfindungsbeschreibungen

  • „Beschreibe nicht, warum etwas funktioniert, sondern was man tun muss, damit es funktioniert.“
  • Beschreibe die Schritte – nicht die Theorie dahinter
  • Zielgruppe: eine durchschnittlich qualifizierte Fachperson („average person skilled in the art")
  • Keine Seiten voller Gleichungen – nur das Nötige

Beispiel

Selbstklebendes Einwegpflaster, das die Körpertemperatur kontinuierlich misst und bei Fieber automatisch eine Benachrichtigung auf das Smartphone sendet.

Vorher („Warum" – zu wissenschaftlich):

Es funktioniert, weil ein integrierter Thermistor seinen elektrischen Widerstand temperaturabhängig verändert, ein Mikrocontroller die Widerstandswerte in Temperaturwerte umrechnet und ein Bluetooth-Low-Energy-Modul die Daten drahtlos überträgt, sobald ein definierter Schwellenwert überschritten wird.

Nachher („Was tun" – hier genau richtig):

Damit es zuverlässig funktioniert, braucht es einen hautverträglichen Klebeträger mit engem Hautkontakt, einen kalibrierten Temperatursensor an der Hautseite des Pflasters, eine definierte Schwellenwerteinstellung (z. B. 38,5 °C), ein energiesparendes Funkmodul zur Datenübertragung sowie eine gekoppelte App, die die Benachrichtigung empfängt und den Temperaturverlauf aufzeichnet.

Unterschied:

Das erste erklärt den physikalischen und elektronischen Mechanismus. Das zweite beschreibt, was konstruktiv und funktional umgesetzt werden muss – ohne Theorie.

Komponenten und Ablauf

  • Aus welchen Komponenten besteht deine Lösung?
  • Wie interagieren sie? (Ablauf, Datenfluss)
  • Welche Eingaben braucht man? Welche Ausgaben erhält man?

Notiere deine Lösungsskizze (Eingabe, Schritte, Ausgabe).

Fazit und Schlusssatz

Wenn du deine technische Lösung beschreibst, fokussiere dich auf das „Was“. Das „Warum“, warum deine Erfindung genau so funktioniert, ist für diesen Schritt weniger relevant. Entscheidend ist vielmehr, dass du auf den Punkt bringst, was eine Fachperson tun muss, um dein Ergebnis zu reproduzieren.

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Der BAYPAT Erfindungscheck ist ein praxisnaher Schritt-für-Schritt-Leitfaden der Bayerischen Patentallianz – für Forschende und alle, die Erfindungen im Hochschulkontext begleiten.

In drei interaktiven Modulen erfährst du, wie du eine Erfindung einordnen, sie verständlich beschreiben und was nach der Meldung im Patentierungsprozess wichtig ist – mit dem Leitmotiv: erst Schutz klären, dann publizieren.

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Schritt

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7

Beschreibung

Erstelle eine klare Lösungsskizze – was genau machst du? Wie funktioniert es?

Nicht: Warum funktioniert es. Sondern: Was muss eine Fachperson tun, um die Erfindung auszuführen?

Wichtige Regel für Erfindungsbeschreibungen

  • „Beschreibe nicht, warum etwas funktioniert, sondern was man tun muss, damit es funktioniert.“
  • Beschreibe die Schritte – nicht die Theorie dahinter
  • Zielgruppe: eine durchschnittlich qualifizierte Fachperson („average person skilled in the art")
  • Keine Seiten voller Gleichungen – nur das Nötige

Beispiel

Selbstklebendes Einwegpflaster, das die Körpertemperatur kontinuierlich misst und bei Fieber automatisch eine Benachrichtigung auf das Smartphone sendet.

Vorher („Warum" – zu wissenschaftlich):

Es funktioniert, weil ein integrierter Thermistor seinen elektrischen Widerstand temperaturabhängig verändert, ein Mikrocontroller die Widerstandswerte in Temperaturwerte umrechnet und ein Bluetooth-Low-Energy-Modul die Daten drahtlos überträgt, sobald ein definierter Schwellenwert überschritten wird.

Nachher („Was tun" – hier genau richtig):

Damit es zuverlässig funktioniert, braucht es einen hautverträglichen Klebeträger mit engem Hautkontakt, einen kalibrierten Temperatursensor an der Hautseite des Pflasters, eine definierte Schwellenwerteinstellung (z. B. 38,5 °C), ein energiesparendes Funkmodul zur Datenübertragung sowie eine gekoppelte App, die die Benachrichtigung empfängt und den Temperaturverlauf aufzeichnet.

Unterschied:

Das erste erklärt den physikalischen und elektronischen Mechanismus. Das zweite beschreibt, was konstruktiv und funktional umgesetzt werden muss – ohne Theorie.

Komponenten und Ablauf

  • Aus welchen Komponenten besteht deine Lösung?
  • Wie interagieren sie? (Ablauf, Datenfluss)
  • Welche Eingaben braucht man? Welche Ausgaben erhält man?

Notiere deine Lösungsskizze (Eingabe, Schritte, Ausgabe).

Fazit und Schlusssatz

Wenn du deine technische Lösung beschreibst, fokussiere dich auf das „Was“. Das „Warum“, warum deine Erfindung genau so funktioniert, ist für diesen Schritt weniger relevant. Entscheidend ist vielmehr, dass du auf den Punkt bringst, was eine Fachperson tun muss, um dein Ergebnis zu reproduzieren.

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