Technische Lösung beschreiben

Beschreiben Sie die Lösung als umsetzbare Schritte – nicht als Theorie.

Einleitung

Kern identifizieren

Stand der Technik

Technische Lösung

Struktur und Form

Fehler vermeiden

Ergebnis

Schritt

4

von

7

Ihre Aufgabe

Erstellen Sie eine klare Lösungsskizze – was genau machen Sie? Wie funktioniert es?

Nicht: Warum funktioniert es. Sondern: Was muss eine Fachperson tun, um die Erfindung auszuführen?

Wichtige Regel für Erfindungsbeschreibungen

  1. „Do not describe why something works, but rather what one must do so that it works."
  2. Beschreiben Sie die Schritte – nicht die Theorie dahinter
  3. Zielgruppe: eine durchschnittlich qualifizierte Fachperson („average person skilled in the art")
  4. Keine Seiten voller Gleichungen – nur das Nötige

Beispiel

Einweg-Pflasterelektrode, die den Blutzucker nichtinvasiv per Impedanzspektroskopie in Echtzeit misst und Bewegungs- sowie Feuchteeinflüsse kompensiert.

Vorher („Warum" – zu wissenschaftlich): Es funktioniert, weil die Impedanzspektroskopie Änderungen der elektrischen Eigenschaften von Haut und Interstitium erfasst, die mit der Glukosekonzentration korrelieren, und ein Modell die glukosebedingten Signale von Bewegungs- und Feuchteeinflüssen trennt.

Nachher („Was tun" – hier genau richtig): „Damit es zuverlässig funktioniert, braucht es stabilen Hautkontakt und definierte Elektrodengeometrie, eine Mehrfrequenz-Anregung mit Referenzkanal, Sensorik/Algorithmen zur Kompensation von Bewegung und Schweiß sowie eine individuelle Kalibrierung und regelmäßige Validierung."

Unterschied: Das erste erklärt den Mechanismus. Das zweite beschreibt, was man tun muss und was passiert – ohne Theorie.

Komponenten und Ablauf

  • Aus welchen Komponenten besteht Ihre Lösung?
  • Wie interagieren sie? (Ablauf, Datenfluss)
  • Welche Eingaben braucht man? Welche Ausgaben erhält man?

Notieren Sie Ihre Lösungsskizze (Eingabe, Schritte, Ausgabe):

Warum vs. Was

  • "Warum" = wissenschaftlich.
  • „Was" = hier genau richtig. Gleichungen nur, wenn unverzichtbar.

Bereit für den nächsten Schritt?

Klicken Sie hier, um mit Schritt 5 “Struktur und Form” zu starten.

Bayerische Patentalliant Erfindungscheck

Der BAYPAT Erfindungscheck ist ein praxisnaher Schritt-für-Schritt-Leitfaden der Bayerischen Patentallianz – für Forschende und alle, die Erfindungen im Hochschulkontext begleiten.

In drei interaktiven Modulen erfahren Sie, wie Sie eine Erfindung einordnen, sie verständlich beschreiben und was nach der Meldung im Patentierungsprozess wichtig ist – mit dem Leitmotiv: erst Schutz klären, dann publizieren.

Kontakt

Bayerische Patentallianz GmbH

Prinzregentenstr. 52

80538 München

Germany

© 2026 Bayerische Patentallianz GmbH

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Ihre Aufgabe

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Nicht: Warum funktioniert es. Sondern: Was muss eine Fachperson tun, um die Erfindung auszuführen?

Wichtige Regel für Erfindungsbeschreibungen

  1. „Do not describe why something works, but rather what one must do so that it works."
  2. Beschreiben Sie die Schritte – nicht die Theorie dahinter
  3. Zielgruppe: eine durchschnittlich qualifizierte Fachperson („average person skilled in the art")
  4. Keine Seiten voller Gleichungen – nur das Nötige

Beispiel

Einweg-Pflasterelektrode, die den Blutzucker nichtinvasiv per Impedanzspektroskopie in Echtzeit misst und Bewegungs- sowie Feuchteeinflüsse kompensiert.

Vorher („Warum" – zu wissenschaftlich): Es funktioniert, weil die Impedanzspektroskopie Änderungen der elektrischen Eigenschaften von Haut und Interstitium erfasst, die mit der Glukosekonzentration korrelieren, und ein Modell die glukosebedingten Signale von Bewegungs- und Feuchteeinflüssen trennt.

Nachher („Was tun" – hier genau richtig): „Damit es zuverlässig funktioniert, braucht es stabilen Hautkontakt und definierte Elektrodengeometrie, eine Mehrfrequenz-Anregung mit Referenzkanal, Sensorik/Algorithmen zur Kompensation von Bewegung und Schweiß sowie eine individuelle Kalibrierung und regelmäßige Validierung."

Unterschied: Das erste erklärt den Mechanismus. Das zweite beschreibt, was man tun muss und was passiert – ohne Theorie.

Komponenten und Ablauf

  • Aus welchen Komponenten besteht Ihre Lösung?
  • Wie interagieren sie? (Ablauf, Datenfluss)
  • Welche Eingaben braucht man? Welche Ausgaben erhält man?

Notieren Sie Ihre Lösungsskizze (Eingabe, Schritte, Ausgabe):

Warum vs. Was

  • "Warum" = wissenschaftlich.
  • „Was" = hier genau richtig. Gleichungen nur, wenn unverzichtbar.

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Der BAYPAT Erfindungscheck ist ein praxisnaher Schritt-für-Schritt-Leitfaden der Bayerischen Patentallianz – für Forschende und alle, die Erfindungen im Hochschulkontext begleiten.

In drei interaktiven Modulen erfahren Sie, wie Sie eine Erfindung einordnen, sie verständlich beschreiben und was nach der Meldung im Patentierungsprozess wichtig ist – mit dem Leitmotiv: erst Schutz klären, dann publizieren.

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Ihre Aufgabe

Erstellen Sie eine klare Lösungsskizze – was genau machen Sie? Wie funktioniert es?

Nicht: Warum funktioniert es. Sondern: Was muss eine Fachperson tun, um die Erfindung auszuführen?

Wichtige Regel für Erfindungsbeschreibungen

  1. „Do not describe why something works, but rather what one must do so that it works."
  2. Beschreiben Sie die Schritte – nicht die Theorie dahinter
  3. Zielgruppe: eine durchschnittlich qualifizierte Fachperson („average person skilled in the art")
  4. Keine Seiten voller Gleichungen – nur das Nötige

Beispiel

Einweg-Pflasterelektrode, die den Blutzucker nichtinvasiv per Impedanzspektroskopie in Echtzeit misst und Bewegungs- sowie Feuchteeinflüsse kompensiert.

Vorher („Warum" – zu wissenschaftlich): Es funktioniert, weil die Impedanzspektroskopie Änderungen der elektrischen Eigenschaften von Haut und Interstitium erfasst, die mit der Glukosekonzentration korrelieren, und ein Modell die glukosebedingten Signale von Bewegungs- und Feuchteeinflüssen trennt.

Nachher („Was tun" – hier genau richtig): „Damit es zuverlässig funktioniert, braucht es stabilen Hautkontakt und definierte Elektrodengeometrie, eine Mehrfrequenz-Anregung mit Referenzkanal, Sensorik/Algorithmen zur Kompensation von Bewegung und Schweiß sowie eine individuelle Kalibrierung und regelmäßige Validierung."

Unterschied: Das erste erklärt den Mechanismus. Das zweite beschreibt, was man tun muss und was passiert – ohne Theorie.

Komponenten und Ablauf

  • Aus welchen Komponenten besteht Ihre Lösung?
  • Wie interagieren sie? (Ablauf, Datenfluss)
  • Welche Eingaben braucht man? Welche Ausgaben erhält man?

Notieren Sie Ihre Lösungsskizze (Eingabe, Schritte, Ausgabe):

Warum vs. Was

  • "Warum" = wissenschaftlich.
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