Eine Erfindung muss nicht die Glühbirne oder das Rad sein. Viele Erfindungen entstehen aus kleinen, konkreten Verbesserungen: einem neuen Bauteil, einem besseren Material, einem digitalen Ablauf oder einem medizinischen Verfahren.
Die folgende Tabelle hilft Ihnen einzuschätzen, in welche Kategorie Ihre Idee fallen könnte.
Produkt, Gerät oder Mechanik
Wenn es ein physisches Objekt oder ein Mechanismus ist (Bauteil, Gerät, Konstruktion)
Beispiele
Neuer Verschluss, neues Ventil, neue Halterung, neue Mechanik
Material, Chemie oder Verfahren
Wenn Materialeigenschaften, Rezepturen, Beschichtungen oder ein Herstellprozess im Zentrum stehen
Beispiele
Neue Beschichtung, neue Mischung, neuer Prozessschritt
Software, Algorithmus oder System
Wenn die Lösung im Kern digital ist (Logik, Datenverarbeitung, Workflow, Modell)
Beispiele
Neue Matching-Logik, neue Pipeline, neues Steuerungssystem
Medizin, Diagnostik oder Labor
Wenn der Kern medizinisch oder diagnostisch ist
Beispiele
Neuer bzw. modifizierter Wirkstoff, neuer Assay, neues Testverfahren, neue Probenaufbereitung
Ihre Aufgabe
Finden Sie sich und Ihre Erfindung oder Idee in der Tabelle wieder? Haben Sie eine bessere Vorstellung davon, was eine Erfindung sein kann?
Wählen Sie aus der Tabelle oben die passende Kategorie.
Falls sich die Kategorien überschneiden: Wählen Sie die Kategorie, die dem Kern Ihrer Erfindung am nächsten ist.
Beispiel
Januar 2026 – Maria, Postdoc am Lehrstuhl für Pharmazeutische Biochemie, entwickelt neue Wirkstoffe gegen Infektionskrankheiten. Ein Wirkstoffkandidat zeigt in Labortests eine hervorragende Aktivität gegen Pilzinfektionen.
Maria plant, die Ergebnisse in einem Journal einzureichen, und überlegt, ob darin eine Erfindung steckt und eine Patentanmeldung vorab sinnvoll ist. Sie stellt fest: Ja, hier liegt eine Erfindung vor. Es ist ein Wirkstoffkandidat, der eine ausgeprägte Aktivität gegen Pilzinfektionen hat.
Bereit für den nächsten Schritt?
Klicken Sie hier, um mit Schritt 3 “Ich habe eine Erfindung gemacht – was jetzt?” zu starten.